Rollenspielchronik: 12. Kapitel, 15. Spieltag

KushExpedition ins LandesinnereDer Kontinent Kush

5. bis 7. Juni

Mäßiger Wind aus wechselnden Richtungen bringt uns in die Nähe der Südküste.
Wir sehen eine Hügellandschaft. Hargi will das Schiff nicht verlassen, ist aber bereit uns abzusetzen. Zu einem späteren, vorher vereinbarten Zeitpunkt wird er uns wieder aufzunehmen. Er warnt Norucalem davor, daß Zauberer hier sehr unterschiedlich behandelt werden, Es kann gefährlich sein, wenn er sich als Zauberer zu erkennen gibt.
Wir beschließen, in Richtung einer Bucht zu segeln, die auf unserer Karte verzeichnet ist.

8. bis 12. Juni

Wegen starken Südwinds kommen wir nur bis zur Einfahrt der Bucht. An eine Weiterfahrt ist nicht zu denken. Am nächsten Tag bleibt das Wetter unverändert.
Am dritten Tag zieht ein Sturm auf. Wir sind gezwungen zu Ankern. Wir können vom Schiff aus Wale im Wasser erkennen, diese verschwinden jedoch sofort wieder. In der Nacht verwandelt sich der Sturm in einen böse wütenden Orkan. Meter hohe Wellen peitschen den ganzen Tag und die folgende Nacht gegen das Schiff. Morgens hat der Orkan sich wieder gelegt und es bläst ein leichter Wind aus Süd. Wir schaffen ein ganzes Stück und beschließen, am nächsten Tag an Land zu gehen.

Kush

13. Juni

Wir setzen an Land über und folgen zu Fuß dem Flußlauf. Eine Hügellandschaft zieht sich endlos am Horizont entlang. Außer den Hügeln ist nichts zu sehen. Unsere Leute haben ein Warzenschwein gefangen, jedoch wurde einer der Jäger verletzt. Barry heilt den Verwundeten.

14. bis 16. Juni

Wir sind wieder an Bord unseres Schiffes und segeln nach einem reichhaltigen und vor allem frischen Mahl weiter nach Süden. Es weht ein mäßiger Wind aus Ost, der uns bis zum Mittag gut voran kommen lässt. Der Ausguck meldet Wale voraus, korrigiert sich dann jedoch auf 'Monster voraus!'. Am Horizont sehen wir eine gigantische Hydra mit fünf Köpfen auftauchen. Norucalem konzentriert sich auf einen Zauber, genau so wie Barry. Sberk verschießt einige Pfeile. Nach langem Kampf taucht die jetzt nur noch einköpfige Hydra schwer verwundet ab.
Wir kommen an der Spitze der Bucht an. Schon vom Boot ist eine Hügellandschaft und eine Gebirgskette auszumachen.

Expedition ins Landesinnere

17. Juni

Hargi lässt nach Vorräten suchen. Wir erklimmen einen Hügel, um die Umgebung besser sehen zu können. Da uns der dichte Baumbestand stört, klettert Sberk auf einen Baum. Norucalem ruft ein Reittier herbei. Es erscheint eine Antilope. Norucalem schickt sie wieder weg, da er nicht sicher ist, ob es sich wirklich um ein Reittier handelt.
Sberk kann von dem Baum aus nichts Auffälliges entdecken. Die Vegetation erstreckt sich entlang des Flusses, der nach Süden windet.
Wir besprechen mit Hargi, daß wir uns in fünf Wochen wieder an der Mündung des Flusses treffen wollen.

Karte von Kush
Der Kontinent Kush

Nächstes Kapitel