Rollenspielchronik: 15. Kapitel, 19. Spieltag

Umkehr in EnapoWarten auf das Schiff

1. Juli, Fortsetzung

Am Abend, als die Dunkelheit schon eintritt, erreichen wir das Fischerdorf Enapo. Wir werden von den Einwohnern sowie dem jungen Häuptling freundlich begrüßt. Die von uns aufgeführte Gesangs- und Gauklernummer wird diesmal nicht mit großer Begeisterung aufgenommen. Wir sehen uns im Dorf um und stellen fest, daß ein Kaufmannsladen vorhanden ist. Hier gibt es neben Fleisch, Fisch und Beeren auch Kanus zu kaufen. Dieses kommt uns sehr gelegen, da wir in Erwägung gezogen haben, unseren Rückweg per Boot anzutreten. Norucalem erkundigt sich nach dem Kräuterkundigen, hat diesmal aber kein Glück, da dieser sich zur Zeit im Wald befindet. Von dem jungen und unsicheren Häuptling erfahren wir, daß der alte Häuptling Kandu vor kurzem verstorben ist. Auf die Frage nach dem genauen Todestag erhalten wir lediglich die Antwort: "Er ruhe in Frieden." Danach findet nur noch ein oberflächliches Gespräch statt. Zum Abschluß wünscht uns der Häuptling noch eine gute Reise und den Segen der Erdgöttin.

2. Juli

Wir legen einen Rasttag im Dorf ein.

Umkehr in Enapo

3. Juli

Heute wollen wir uns auf den Rückweg zur Meeresbucht machen, um uns wieder mit Hargi zu treffen. Die Bewohner des Dorfes haben schon alles für die Reise vorbereitet. Ein mit Vorräten beladenes Kanu steht zur Abfahrt bereit. Als Gastgeschenk überreichen wir den Einheimischen noch einmal etwas von unserem Salzvorrat. Barry bietet auch noch seine Hilfe an, indem er sich nach Kranken erkundigt, die der Heilung bedürfen. Es erscheinen sechs Leute, denen er gemeinsam mit Norucalem Linderung verschaffen kann. Wir verabschieden uns und fahren flußabwärts. Während der Reise stellt Barry mit Hilfe seiner Priesterfähigkeiten Gute Beeren her, so daß wir für die nächsten drei Tage Proviant haben. Am Abend legen wir am Ufer des Flusses an, und Barry heilt Sberk und Norucalem. Norucalem spricht vor der Nachtruhe noch einen Alarmzauber aus, der dann später durch Affen ausgelöst wird. Sonst verläuft die Nacht ruhig.

4. Juli

Am nächsten Morgen besteigen wir wieder unser Kanu, welches sich an einem Baumstamm vorbei bewegt, das sich bei näherem Hinsehen als Krokodil erweist. Sonst ereignet sich nichts Aufregendes. Am abendlichen Rastplatz angelangt sucht Norucalem einen Stein, um einen Zauber aus seinem Magierbuch auszuprobieren. Dieser gelingt ihm auch, und der Stein fängt an zu schweben. Barry heilt noch einmal die letzten Wunden, und wir gehen schlafen.

5. und 6. Juli

Heute kommen wir wieder in das Dorf Galoz und suchen Krokokolom auf, dem wir die Grüße der Dorfbewohner Enapos überbringen. Auch den folgenden Tag bleiben wir in Galoz, um uns auszuruhen.

7. Juli

Der Weg führt uns weiter den Fluß hinab und birgt keine ungewöhnlichen Vorkommnisse.

8. bis 11. Juli

Abends erreichen wir das Dorf Nelimo und geben dem Häuptling Eru mit Dank den geliehenen Teppich zurück. Mit Einwilligung des Häuptlings beschließen wir, die nächsten drei Tage im Dorf zu verbringen. In dieser Zeit will Norucalem mit dem Kräuterkundigen auf Kräutersuche gehen und Gedanken austauschen.

Warten auf das Schiff

12. Juli

Wir verabschieden uns von Eru und den Dorfbewohnern. Gegen Mittag erreichen wir die Flußmündung. Um den Nahrungsvorrat aufzustocken stellt Sberk einige Fallen auf. Leider ist ihm das Jagdglück heute nicht hold, und so bleiben alle Fallen leer. Zu allem Überfluß schleicht sich während seiner Nachtwache ein schattenhafte Gestalt an ihn heran, auf der sich der Mondschein spiegelt. Sberk ruft laut und weckt so seine Gefährten während er sein Schwert zückt. Ein Riesenskorpion taucht vor ihm auf und greift an. Sberk springt zu Seite und kann so zweimal seinem Angreifer entkommen. Inzwischen hat Norucalem mit seinen magischen Kräften ein Netz herauf beschworen, in dem sich der Skorpion verfängt. Die Verstrickungsformel Barrys mißlingt leider, und so entzündet Norucalem mit Hilfe eines Blitzes das Netz. Auch der Skorpion trägt Verbrennungen davon. Als Sberk angreifen will, wird er von dem Skorpion geschnappt und festgehalten. Hierauf schießt Norucalem magische Säurepfeile auf das Viech ab, und bringt es so zur Strecke. Der Rest der Nacht verläuft ruhig.

13. Juli

Norucalem untersucht den toten Skorpion, kann aber nichts von den Überresten gebrauchen.

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