Rollenspielchronik: 18. Kapitel, 22. Spieltag

Zurück in der Hauptstadt

4. August

Es geht Barry wieder gut. Wir berichten ihm von unseren weiteren Plänen und besprechen den Wiederaufbau der Burgruine von Mogrest. Wenn wir unser Abkommen mit den beiden Tempeln einhalten, werden diese uns beim Wiederaufbau unterstützen. Der Ritter Mog hatte dem Sonnengott Mitra gedient.
Ist die Umgebung erst einmal durch unsere Anwesenheit sicher geworden, dann werden sicher bald Siedler kommen. Die Lage an der Straße eignet sich gut für einen Gasthof. Auch der Schrein von Mog wird Besucher anlocken.
Hargut weiß noch nicht genau, wann er uns fahren kann. Er bietet uns an, den gelben Sandstein, der in den Minen auf Sargonda gebrochen wird, günstig bis an die Küste des Festlands zu liefern, etwa nach Osmund oder Ochlond.
Wir verdächtigen Melrune, dass er den Giftanschlag auf Thelbund angezettelt hat, um an die Macht zu gelangen.
Sberk macht sich noch einmal auf die Suche nach der hübschen Magd macht, auf die er ein Auge geworfen hat. Stattdessen trifft er den Meisterschützen, gegen den er beim Turnier vor unserer Reise das Entscheidungsschießen verloren hat. Die beiden messen noch einmal ihr Können, aber auch diesmal gewinnt der Sargonder.
Norucalem händigt den Schlangenkadaver an Barry aus. Der kann ihn jetzt nicht verwenden, um daraus ein Gegengift zu gewinnen, weil ihm dazu die Ruhe und die Zeit fehlt. Als er das tote Reptil dem Burgpriester gibt, wirft Erdom es kurzerhand angeekelt ins Feuer.

5. bis 12. August

Wir stechen in See und segeln bei gleichmäßigem Wind in Richtung Keond.
Barry möchte seine Ausrüstung durch eine Glyphe der Abwehr schützen. Er stellt aber fest, dass ihm dazu die Zutaten fehlen, besonders der nötige Diamantstaub. Dies bringt den Elfen darauf, seinen Rucksack mit einem Zauberschloß zu versiegeln.

Zurück in der Hauptstadt

13. August

Nach etwas mehr als einer Woche erblicken wir die Kaimauern der Hauptstadt.
Im Hafen herrscht das übliche geschäftige Treiben. Es ist kein Anzeichen einer ungewöhnlichen Veränderung zu entdecken. Wir verabschieden uns von Hargi, der sich vor seiner Rückfahrt noch mit einem alten Bekannten treffen will.
Am Hafentor fragen wir nach Hauptmann Grellblond, weil wir ihn selbst dort nicht antreffen. Dann quartieren wir uns in unserem Gasthof ein und speisen erst einmal in Ruhe.
Wir werden als alte Bekannte begrüßt und nach unseren Erlebnissen ausgefragt. Wir erzählen von unserer Seereise nach Süden ohne etwas von unseren Geheimnissen preiszugeben. Dann beraten wir ohne neue Erkenntnisse weiter wegen Thelbunds Ermordung.
Nach dem Essen gehen wir ohne Aufsehen zum Mililtempel.
Als Barry mit Negdrosch gesprochen hat, werden auch Norucalem und Sberk zu den beiden herein gelassen. Wir erstatten ausführlich Bericht über unsere Reise nach Kush.
Damit ist dieser Auftrag abgeschlossen.
Während unserer Abwesenheit hat sich in Keond nichts neues ereignet. Es bestehen immer noch die selben politischen Unruhen wie vor unserer Abreise. Deshalb kann uns der Tempel auch keine weiteren Informationen über den Wiederaufbau des Schreins geben. Aber wir erhalten die Zusage, dass man uns in Mogrest unterstützen wird. Wir können für ein Jahr die Hilfe des Baumeisters vom Tempel in Anspruch nehmen. Während dieser Zeit wird er aber hauptsächlich den Schrein renovieren. Weiterhin stellt man uns für einen Monat einen Steinmetz und einen Zimmermann zur Verfügung, damit wir Unterkünfte für uns und die Arbeiter errichten können.
Zur Sicherheit unserer Burg wollen wir ein paar Waffenkundige anwerben. Wir hoffen, dass Grellblond uns dabei helfen kann.
Als wir uns nachmittags mit ihm treffen, sagt er, dass er vielleicht einige Leute wüßte, die dafür in Frage kämen. Wir fragen ihn nach den Formalitäten, wegen eines Plakats am Stadttor. Wir sollen uns deswegen direkt an die Wachen am Tor wenden. Mit der Stadttorwache werden wir uns schnell einig. Nun hängt dort ein Plakat, auf dem zu lesen ist, dass wir einen Jäger, einen Zimmermann und zehn Arbeiter suchen.
Gerade als das Plakat angeschlagen wird, kommt ein etwas merkwürdig aussehender Mann mit einer Hakennase und fragt uns, ob wir Geschäfte mit ihm machen wollen. Er stellt sich uns als Haary, der hyrkanische Händler vor. Nach einigem Hin und Her werden wir handelseinig. Wir machen mit ihm wöchentliche Lieferungen von Lebensmitteln und Futter zu den üblichen Preisen nach Mogrest ab.

14. August

Da wir gestern vergessen haben Grellblond mitzuteilen, wann und wo wir uns mit Bewerbern treffen wollen, müssen wir uns heute noch einmal nach ihm umschauen.
Leider hat er erst am Nachmittag für uns Zeit, und so beschließen Barry und Sberk wieder in den Gasthof zurückzukehren. Norucalem will Gudwich einen Besuch abstatten.
Dort wird er wieder vom sprechenden Türklopfer am Eingangstor begrüßt und eingelassen. Oben in Gudwichs Zimmer angelangt, wird ihm erst einmal Tee und Tabak angeboten. Nachdem der alte Magier dann auch persönlich erschienen ist, überredet er den sonst nicht rauchenden Elfen zu einer Pfeife.
Norucalem bekommt zuerst ein flaues Gefühl im Magen. Hinterher wird ihm schlecht. Gudwich macht sich darüber lustig.
Als es dem Elfen wieder etwas besser geht, fragt Gudwich nach seinen Erlebnissen. Er bringt ihm zwei neue Zaubersprüche bei.
Mittags im Gasthof tritt ein kräftiger Bursche an uns heran und bewirbt sich als Zimmermann. Er sagt uns, dass er völlig pleite ist. Wenn er die Stelle bekommt, dann hätte er gerne sofort einen Vorschuß. Es ist uns recht. Wir verabreden, dass wir ihn am nächsten Morgen am Stadttor treffen werden, wenn wir nach Mogrest aufbrechen.
Anschließend machen wir uns auf den Weg zum Nordtor, um Grellblond aufzusuchen. Er stellt uns gleich vier Krieger vor, zwei Bogenschützen und zwei Schwertkämpfer. Sie haben ihre eigene Pferde. Wir werden auch mit ihnen bald einig. Kralk, Legab, Sonhud und Kor werden nun unsere ersten Waffenknechte sein.
Norucalem geht noch einmal zum Tempel Milils, um dort seinen Rubin zu hinterlegen. Die Priester danken ihm für das Vertrauen. Er kann den Wert in jedem Mililtempel in beliebiger Münze einlösen.
Abends sucht Sberk nach Honzo, um ihn wegen des Todes von Thelbund zu befragen. Leider erhält er keine näheren Auskünfte.

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