Rollenspielchronik: 20. Kapitel, 25. Spieltag

Der Baron von MelbargBeim Statthalter der OstmarkEin Blindwurm

Der Baron von Melbarg

23. bis 25. August

Wir haben beschlossen, nach Keond zu reiten, um dort einige persönliche Dinge zu erledigen und dem Mililtempel Nachricht von unserer Begegnung mit den Orks zu geben. Zur Bezahlung unserer Einkäufe nehmen wir einiges von dem Schmuck aus unserer Schatztruhe mit. Nach zweieinhalb Tagen erreichen wir die Hauptstadt.
Wir begeben uns direkt zum Tempel. Boten werden nach Tsorig geschickt, um die Bewohner zu warnen, ebenfalls zu den Gnomen nach Targon, in deren Richtung die Orks unterwegs waren. Außerdem möchte man herausfinden, woher die Orks kamen. Barry erfährt, dass der Baron von Melbarg in der Stadt ist.
Auf dem Weg zum Gasthof lassen wir in einer Schreibstube einen Brief an den Baron aufsetzen. Darin äußern wir den Wunsch, ihn kennen zu lernen und kündigen für den Abend unsere Ankunft im Palast an.
Mit unserem altbekannten Wirt vereinbaren wir, dass er sich um eine Weinlieferung für uns kümmert. Danach begeben wir uns noch einmal in den Tempel, um unsere Juwelen zu Geld zu machen. Dann gehen wir zur Schmiede, um einige Werkzeuge in Auftrag zu geben. In einer Schreibstube lassen wir nach unserer Vorstellung eine genaue Zeichnung von unserem zukünftigen Wappen anfertigen. Wir schicken einen Boten, der für uns Wappen und Siegelringe in Auftrag geben soll. Beim anschließenden Schneiderbesuch erstehen wir neue Kleidung für gehobene Anlässe. Wir schicken auch noch einen Boten wegen der versprochenen Steinlieferung zu Hargi, damit ein Termin vereinbart werden kann.
Inzwischen ist der Abend hereingebrochen. Wir begeben uns in unserer neuen Kleidung zum Palast, wo Unziël uns empfängt. Er ist gerade beim Essen. Wir werden dazu gebeten und nehmen dankend an. Barry erkundigt sich nach Melbarg. Unziël teilt ihm mit, dass sich dort in letzter Zeit nichts Bemerkenswertes ereignet hat. Vielmehr beunruhigen ihn die derzeitigen unklaren Machtverhältnisse in Keondar. Auch wir können ihm keine Neuigkeiten über die zur Zeit bestehenden Umstände mitteilen. Wir beschreiben ihm, wo unsere Burg Mogrest liegt, und erklären ihm, dass es sich dabei um eine alte Ruine handelt. Wir laden ihn zur Eröffnungsfeier im nächsten Sommer ein. Unziël will am nächsten Tag wieder zurück nach Melbarg und verabschiedet sich von uns. Wir gehen wieder in unseren Gasthof zurück.

26. bis 28. August

Als wir versuchen, Grellblond zu erreichen, um weitere Kämpfer anzuwerben, teilt uns ein ranghoher Offizier mit, dass dieser Urlaub hat. Der Offizier ist aber bereit, sich für uns umzuhören und ein entsprechendes Gesuch in der Kaserne anzuschlagen. Wir vereinbaren, dass Bewerber direkt nach Mogrest kommen sollen.
Der Wirt unseres Gasthofs wird noch weiter Arbeiter für uns anwerben, die ebenfalls zur Burg kommen sollen.
Wir machen uns wieder auf den Weg nach Mogrest. Am Stadttor erzählt uns einer der Wächter, dass unser Plakat mehrmals erneuert werden musste, weil es abgerissen worden war.

29. bis 30. August

Nach zweieinhalb Tagen sind wir wieder in Mogrest.
Während unserer Abwesenheit hat ein Bote die Antwort Sembolosus nach Mogrest gebracht. Darin bedankt sich der Statthalter für unsere Einladung. Der neue Abt des Klosters von Osfurt hat auch einen Boten geschickt, um uns zu beglückwünschen und sich zu bedanken. Einige Bauarbeiter sind eingestellt worden.
Hargut lässt uns ebenfalls durch einen Boten zu unserer Ernennung gratulieren.
Nach dem Ritt nach Keond und zurück legen wir erst mal einen Rasttag ein. Einige Waren werden zur Burg geliefert.
Wir besprechen mit Re Tsie den weiteren Aufbau von Mogrest und der Unterkünfte für die Bauarbeiter.

Beim Statthalter der Ostmark

1. September

Wir wollen nach Osten zu Sembolosu und zum Abt von Osfurt.
Wir übernachten in einem Gasthof und fragen nach Orks, aber es wurden keine gesehen.

2. September

Haary kommt uns mit voll beladenem Wagen entgegen. Er versucht, uns Gewürze zu verkaufen. Norucalem ersteht Nussblätter bei ihm. Haary hat es eilig.

3. September

Wir reiten bis zu einem Gasthof an der Straße. Die Leute sind nicht so begeistert von uns. Sie haben auch keine Orks bemerkt.

4. und 5. September

Wir reiten weiter bis nach Osfurt, wo wir von vielen Bewohnern als alte Bekannte begrüßt werden. Der Abt interessiert sich für den Schrein von Mog. Er würde gerne einmal in Mogrest vorbei kommen. Wir erhalten Zimmer im Gasthaus des Klosters.
Auch in Osfurt hat niemand etwas von irgendwelchen Orks gehört. Unser Bote war bereits hier.

Ein Blindwurm

6. September

An diesem Tag wird unsere Ruhe plötzlich durch ein Hornsignal vom Wachturm beim Tor an der Westseite des Klosters gestört. Wir beeilen uns, auf die Mauer zu klettern, wo wir einen Blindwurm sehen, der sich aus dem Morast am Ufer der Osse erhoben zu haben scheint. Er ist furchtbar schleimig. Die Attacken der Wachen scheinen dem Biest nichts anhaben zu können. Mit einem Feuerball schmort Norucalem den Wurm in der Mitte weg, aber die beiden übrigbleibenden Enden gehen unvermindert auf das stabile Tor aus schwerem Holz los.
Sberk holt seine magischen Pfeile hervor. Einer trifft, einer nicht. Als das Biest durch einen Säurepfeil von Norucalem getroffen wird, scheint es sich eher zu regenerieren, als Schaden zu nehmen. Sberk schießt noch zwei Pfeile, die beide treffen. Das große Teil ist endlich vernichtet. Barry schießt eine wirkungslose Kugel ab. Norucalem erzeugt einen Blitz, mit dem der Wurm endgültig erledigt wird.
Nach kurzer Beratung beginnen die Bewohner die Säure des Wurms mit Salz und Wasser zu binden, damit sie keinen weiteren Schaden anrichten kann.

Nächstes Kapitel