Rollenspielchronik: 41. Kapitel, 51. Spieltag

Aufbruch nach HookbargAm Fuß der Feuerberge nach Norden

Aufbruch nach Hookbarg

26. März, Fortsetzung bis 1. April

Zwei Kundschafter stoßen als Söldner zu uns. Sie heißen Ckaj und Eknalap. Einige Schaulustige sehen unserem Aufbruch zu. Unser Troß ist auffälliger als eine kleine Reisegruppe.
Norucalem tauscht sich mit dem Magier aus, der für die Sicherheit der Gesandten sorgen soll. Barry stimmt sich ebenfalls mit Priester ab.
Die Hoffnungssterne tragen inzwischen Früchte, die von allerlei Getier verspeist werden.

2. bis 4. April

Nach mehreren ereignislosen Reisetagen legen wir eine Rast ein.

5. April

Schließlich erreichen wir Tolk. Das Tor ist verschlossen, aber wir werden sofort eingelassen. Bald werden wir von Zorkan empfangen und erklären ihm unsere Mission. Er berichtet uns von den Überfällen der Orks in den dunklen Monaten auf Tolk. Im Tempelgarten wächst ein Schößling vom Baum der Sonne. Zorkan meint, dass sein Licht eine große Hilfe gewesen ist, ohne die sie den dunklen Heerscharen nicht hätten widerstehen können.
Zorkan findet es ungewöhnlich, dass wir mit einem derartigen Troß von Tolk nach Hookbarg reisen wollen. Es führt keine Straße dorthin. Die Schmuggler kennen aber Wege, auf denen man mit einer kleinen Gruppe recht schnell voran kommen kann. Allerdings ist der Schmuggel seit dem Einbruch der Dunkelheit vollkommen zum Erliegen gekommen.
Zorkan will versuchen einen Einheimischen zu holen, der den Weg kennt.
Es wird vereinbart, dass die Soldaten mit der Sänfte entlang der Tarstel weiterreiten. Inzwischen werden wir uns noch bei Zorkan verborgen halten, bis die Nacht hereinbricht.
Als es soweit ist, verabschiedet sich Zorkan von uns. Unser Führer heißt Zink. Er bringt uns durch die Kanalisation, den Stolz von Tolk, zu einem Treffpunkt außerhalb des Ortes, wo wir auf die Gesandte mit ihren Bewachern und unsere beiden neu angeworbenen Kundschafter treffen. Man erwartet uns mit frischen Pferden. Unsere eigenen Pferde sind mit dem Troß weiter gezogen, um den Eindruck zu erwecken, dass wir noch dabei sind. Zorkan hat freundlicherweise für einige Statisten gesorgt, die unsere Plätze eingenommen haben.
Wir reiten ein Stück den Nebenarm der Lante entlang. Irgendwann geht es die Uferböschung hinauf. Dann folgen wir dem Verlauf einer Bodenfalte nordwärts bis es ungefähr Mitternacht ist. Wir schlagen ein Nachtlager auf. Norucalem zaubert eine Sichere Hütte. Sie ist gerade groß genug für uns alle.

Am Fuß der Feuerberge nach Norden

6. April

Wir reiten den ganzen Tag zügig und ohne Unterbrechungen weiter nach Norden. Der von Zink gewählte Weg erweist sich als ziemlich eben, so dass wir schneller als erwartet vorwärts kommen. Abends will sich der Sonnenpriester aus Tsorig mit uns besprechen. Reniek ist zufrieden mit dem Verlauf der Reise seit wir uns vom Troß getrennt haben.

7. bis 9. April

Wir reiten nordwärts. Am zweiten Tag kommen wir in hügeliges Gelände. Am dritten Tag müssen wir rasten.

10. bis 14. April

Wir wollen uns nach Westen wenden. Die beiden Kundschafter reiten morgens immer ein Stück voraus, um nach Gefahren Ausschau zu halten.

15. April

Wir überqueren den Oberlauf der Lante etwa einen Tagesritt unterhalb der Quelle und reiten weiter nach Nordwesten.
Barry versucht mit der Schale des Sehens nach unserem Troß zu schauen. Das gelingt ihm nicht, weil er ihren Aufenthaltsort nicht kennt.

16. April

Wir legen den wöchentlichen Rasttag ein. Vom Gebirge im Osten her erschüttert dumpfes Trommeln die Erde. Vielleicht wird es von den Vulkanen hervorgerufen.

17. April

Norucalem erhebt sich zeitig, um nach nützlichen Blättern zu suchen, aber er hat keinen Erfolg.
Einer der Vulkane scheint noch tätig zu sein. Von seinem Gipfel steigt eine gleichmäßige Rauchfahne auf. Zink ist beunruhigt.
Wir gelangen in schwierigeres Terrain, so dass sich unser Reisetempo verringert.

18. bis 20. April

Barry versucht mit der Schale des Sehens mehr über den aktiven Vulkan herauszufinden. Zur Zeit scheint keine besondere Gefahr eines Ausbruchs zu bestehen. Die Rauchsäule kommt aus dem Hauptkrater auf dem Gipfel.
Während wir ständig weiter reiten hören wir immer wieder dumpfes Trommeln von den Feuerbergen. Wir wissen nicht, ob es sich um Signale handeln kann. Gerade als Zink uns erklärt, dass Orktrommeln sich anders anhören, setzt ein neues Geräusch ein. Es ist ein schnelleres Trommeln, wie unser Führer uns eben beschrieben hat.

21. bis 23. April

Plötzlich sind wir von hunderten kriegerischen Orks eingeschlossen.
Sie wollen uns anscheinend gefangen nehmen. Vorher spricht ihr Anführer mit uns. Zuerst fragt er, wer uns erlaubt hat, das Gebiet seines Stammes zu betreten. Weil wir uns friedlich verhalten, beschließt er unerwarteterweise, dass wir unbehelligt unseres Weges gehen dürfen. Diese Orks wurden offensichtlich selbst bei ihrem Rückzug verschont. Er verlangt von uns, dass wir überall über unsere Behandlung berichten sollen, um den schlechten Ruf der Orks zu verbessern. Wir hören etwas über Bergdämonen. Bevor er uns gehen lässt, verlangt der Anführer noch Barrys Heiliges Symbol zu sehen. Danach scheint er zufrieden zu sein. Er erklärt, dass sein Stamm niemanden gehen lassen kann, der Schlangen anbetet. Wir sind erstaunt und fragen, ob sie Anhänger des Schlangenkults gesehen haben, doch dies ist nicht der Fall.
Nachdem wir mehrere Tage ohne Zwischenfälle weiter geritten sind rasten wir an der Quelle der Morstel einen Tag lang.

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