Rollenspielchronik: 54. Kapitel, 65. Spieltag

LuvaHörn

Luva

6. Juli

Wir wollen uns die Stadt ansehen. Als erstes gehen wir über den nördlichen Markt bei unserem Quartier. Dort sind einige Händler und Krämer ansässig. Barry kauft sich als Andenken Socken aus Wildschweinborsten, die besonders warm und haltbar sein sollen.
Anschließend gehen wir auf der Hauptstraße zum Südmarkt, wo heute mit Kleinvieh gehandelt wird. Für uns ist nichts dabei.
Am Seehafen erwirbt Sberk Nussblätter für den bevorstehenden Ritt. Außerdem decken wir uns mit frischem Proviant und Stockfisch ein. Das Schloss kann ohne Audienz nicht besichtigt werden. Vom Hafen geht eine Fähre nach Jason, die etwa auf halber Strecke in Pocholt hält. Sie fährt morgens und mittags, dann aber nur bis Pocholt.
Norucalem besorgt sich passende Klamotten, um sich als Händler ausgeben zu können. Bei der Anprobe meint Sberk, dass der Zauberhut nicht recht ins Bild passt. Also verbirgt der Elf diesen mit einem Illusionszauber.
Mittags nehmen wir das Schiff nach Pocholt. Es sind keine verdächtigen Fahrgäste an Bord.
Als wir schon den größte Teil des Wegs zurückgelegt haben, gibt der Ausguck plötzlich Alarm. Der Elf erspäht als erster eine mächtige Bugwelle, welche frontal auf uns zukommt. Das Phänomen verschwindet, als es von einem Blitz(N) getroffen wird.
Gegen Abend erreichen wir Pocholt, wo wir in einem soliden Gasthof übernachten.

7. Juli

Wir verlassen Pocholt und reiten auf einem Weg durch den Wald in Richtung Hörn. Abends zaubert Norucalem uns eine Sichere Hütte. Seine Zauberkraft scheint gewachsen zu sein, wenn man die Größe des Gebäudes als Maßstab nimmt.

8. Juli

Morgens werden wir von den grüngewandeten Waldhütern geweckt. Sie wollen wissen, was wir vorhaben. Norucalem – inzwischen wieder als elfischer Zauberer erkennbar – überzeugt sie davon, dass wir jemanden am Fuß der Feuerberge besuchen wollen und nichts Übles im Schilde führen. Es wird nicht gern gesehen, wenn sich Fremde in den Wäldern bei Luva aufhalten. Schnell hebt der Elf seinen Zauber auf und lässt die Hütte verschwinden. Wir setzen unseren Ritt fort. Der Wald lichtet sich und irgendwann hört der Weg auf, wodurch sich unser Reisetempo verringert.
Nachts genießen wir wieder den Komfort des Zauberhauses.

9. Juli

Auf dem Weg durchqueren wir die waldigen Hügel. Um die Mittagszeit erleben wir eine Überraschung, als wir unerwartet von einem riesigen Bären attackiert werden. Er ist besonders unberechenbar, weil er am Hinterlauf verletzt ist. Doch es gelingt Barry, den Bären zu bezaubern, so dass er sich auf den Boden legt. Nachdem Barry das Tier geheilt hat, sehen wir zu, dass wir schnell weiter kommen. Gegen Abend nähern wir uns der Stelle, wo wir das Tor vermuten, aber wir können es nicht entdecken. Wir senden Eknalap auf Spurensuche. Mit seiner Hilfe finden wir dann den Eingang.
Wir werden höflich empfangen und ohne Weiteres eingelassen. Die Reitwölfe der Wachen geifern unsere Pferde an, als sie weggeführt werden, damit wir in einer der Wachstuben übernachten können.

Hörn

10. und 11. Juli

Wir beschließen, erst zu rasten, wenn wir in Hörn angekommen sind. Ein Führer bringt uns bis zum Abend dorthin. Der Schamane Raschnug empfängt uns persönlich. Wir bedanken uns für die freundliche Aufnahme durch seinen Stamm. Die Geister der Berge haben sich mit der Zeit wieder beruhigt.
Wir verbringen unseren Rasttag als Gäste in Hörn.

12. Juli

Wir verabschieden uns und reiten weiter. Am Abend erreichen wir den westlichen Ausgang am Nasenberg. Wir können wieder in einem Wachraum schlafen. Der Elf legt sicherheitshalber einen Alarmzauber hinter den Eingangsbereich, aber die Nacht verläuft ereignislos.

13. Juli

Der Ork Knarkborg begleitet uns als ortskundiger Führer, so dass wir zügig vorwärts kommen. Er erzählt uns, dass der Turm des bösen Magier "Teufelsborste" genannt wird. Er will uns den halben Weg bis zur Quelle der Morstel bringen. Dann wollen wir über Tolk zu Sembolosu nach Tsorig.

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