Rollenspielchronik: 55. Kapitel, 66. Spieltag

Über Tolk nach Tsorig

Über Tolk nach Tsorig

13. Juli, Fortsetzung

Bevor wir aufbrechen, schaut Barry mit Hilfe der Schale des Sehens nach Mogrest. Es sind keine großen Veränderungen zu erkennen, nur am Schrein ist fleißig weitergebaut worden, und Re Tsie hat sich einen Bart wachsen lassen. Die Nacht verbringen wir in der Zauberhütte.

14. Juli

Heute morgen will Barry mit seiner Schale nachsehen, was sich gerade in Keond ereignet. Das einzige, was ihm auffällt, ist die größere Zahl von Stadtwachen auf den Straßen. Beim Milil- und Sonnentempel scheint alles beim Alten zu sein, und der Palast liegt ruhig und verlassen da.

15. bis 17. Juli

Heute richtet der Priester seinen Blick durch das Wasser der Schale nach Tsorig. Dort scheint alles den gewohnten Gang zu gehen. Abends verlässt uns unser Führer Knarkborg nachdem er uns den Weg bis zur Morstel noch einmal genau beschrieben hat.
Wir setzen unseren Ritt fort. Weder in Hook noch in Tolk kann Barry bei seiner Schau etwas Besonderes entdecken.

18. bis 24. Juli

Wir machen einen Tag Pause. Norucalem macht es uns für die Rast durch eine Sichere Hütte bequem. Dann reiten wir wieder weiter. Die Tage verlaufen ruhig, und wir kommen gut voran.

25. Juli bis 10. August

Nach einem Rasttag geht es weiter südwärts. Unglücklicherweise wird in der Nacht eins der Packpferde von einem Eulenbären erbeutet und weggeschleppt, ohne dass wir dagegen etwas unternehmen können. Nun müssen wir das zusätzliche Gepäck, das glücklicherweise unversehrt geblieben ist, unter uns aufteilen.
Norucalem zaubert nun auch Steinhäute für unsere Pferde. Der Rest der Reise verläuft ohne nennenswerte Vorkommnisse.

11. August

Wir erreichen Tolk. Am Tor werden wir von den Wachen angehalten. Sie verlangen Auskunft über unser Begehren. Als wir angeben, dass wir zu Zorkan wollen, lässt man uns passieren.
Als erstes suchen wir den bekannten Gasthof auf, um die Pferde und unser Gepäck loszuwerden. Dann machen wir uns auf den Weg zu Zorkans Anwesen, wo wir feststellen müssen, dass dieser nicht zuhause ist.
Zurück im Gasthof erzählt uns der Wirt, dass Zorkan nach Fupol gereist ist. Dort will Zorkan bei einem bekannten Schwertmeister in die Schule gehen. Wir erfahren vom Wirt außerdem, dass es seit dem Ende der dunklen Monate einen spürbaren Aufschwung bei der Schmugglerei gibt, der nicht wieder nachgelassen hat. Gerüchten zufolge soll in der Westmark ein Aufstand von Menschen, Halblingen und Elfen gegen Melrunes Machtansprüche im Gange sein. Mit Neuigkeiten aus Tsorig kann uns der Wirt nicht aufwarten. Auch über Osfurt weiß er nichts zu berichten.
Wir haben beschlossen, gleich wenn wir in Tolk ankommen, einen Boten zu Re Tsie zu schicken. Wir schreiben, dass es uns gut geht, und dass wir nach dem Besuch eines Freundes bald nach Mogrest kommen werden. Als Scherz fügen wir hinzu, dass uns der neue Bart gut gefällt.
Wir übernachten im Gasthof.

12. bis 17. August

Nachdem wir uns vom Gastwirt verabschiedet haben, machen wir uns wieder auf den Weg. Wir kommen gut voran und die Reise verläuft ruhig. Wir rasten unterwegs noch einmal einen ganzen Tag. Am vierten Tag werden wir von einer Patrouille der Garde angehalten und befragt, ob uns auf der Fahrt etwas Ungewöhnliches aufgefallen ist.

18. August

Mittags am fünften Tag erreichen wir schließlich die große Hafenstadt Tsorig.
Wir suchen sogleich den Statthalter Sembolosu auf. Als er uns erblickt, begrüßt er uns erfreut. Wir berichten ihm von unserer Reise und erzählen, dass wir Unziël gefunden haben. Dann überreichen wir die Schriftrollen, die wir aus der Bibliothek von Hookbarg mitgebracht haben.
Barry präsentiert voller Stolz die halbe Friedenskrone. Sembolosu ist begeistert und schickt sofort nach den Sonnentemplern, damit diese das wertvolle Stück wie es der Sitte entspricht wieder in ihre Obhut nehmen können, bis ein neuer König gekrönt wird.
Sembolosu bestätigt, dass es einen Aufstand von Menschen und Halblingen im Westfold gibt. Elfen sollen allerdings nicht offiziell daran beteiligt sein.
Weiterhin berichtet er uns, dass der Abt von Melbarg besondere Schwierigkeiten mit Melrune haben soll.

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