Rollenspielchronik: 57. Kapitel, 68. Spieltag

Wappen von Mogrest· Bauarbeiten

Wappen von Mogrest

Bauarbeiten

24. August

Wir machen es uns gemütlich bei Wein und Bier.
Der Hofmarschall berichtet uns über den Fortgang des Umbaus der Burg während unserer Abwesenheit. Die ersten Arbeiten am nordwestlichen und südöstlichen Turm sind bereits abgeschlossen worden. Re Tsie wohnt im Nordwestturm und im anderen unser Zimmermann Harek, der inzwischen Meister ist, zusammen mit einigen Arbeitern. Von den beiden anderen Türmen ist nur der Sockel erhalten. Innerhalb der Burgmauern sind stabile Anbauten aus Holz errichtet worden, die als Unterkünfte, Werkstätten oder Stallungen verwendet werden.
Der Baumeister hat nach der Fertigstellung des Schreins die Burg verlassen. Vor seiner Abreise hat er Re Tsie noch Pläne und Anweisungen für den Weiterbau gegeben.
Die ausgebliebenen Steinlieferungen von Hargut haben den Bau auch etwas aufgehalten. Für die tragenden Grundmauern der Türme wollen wir aber etwas Härteres als den Sandstein nehmen. Re Tsie hat inzwischen untersuchen lassen, ob in der Nähe von Mogrest Granit vorkommt, und tatsächlich ist ein als Steinbruch geeigneter Ort entdeckt worden.
Beim Hauptgebäude wollen wir die von Ost nach West führenden, tragenden Mauern erhalten. Die Lagerräume und Werkstätten im Kellergeschoss werden von unseren Leuten benutzt.
Wir müssen uns noch überlegen, wie der Ausbau nach oben fortgesetzt werden soll.
Wenn wir einen Wassergraben um die Burg herum anlegen wollen, haben wir ein Problem mit dem unterirdischen Gang, der vom Schrein zur Burg führt.
Was weiter mit der Eisenmine geschehen soll, wollen wir erst später entscheiden, vielleicht wenn die Zwerge hier angekommen sind. Sie ist jedenfalls in Betrieb, wenn die Erträge auch klein sind.
Wegen der andauernden Unruhen während unserer Abwesenheit sind die Steuereinnahmen insgesamt geringer als erwartet ausgefallen. Einige Siedler sind wieder abgewandert.
Aus Laremi hat Zarboss uns ein Paar edle Pferde geschenkt, mit denen wir eine eigene Zucht aufmachen können. Wir überlegen, ob wir den Streit beilegen und auf die Steuereinnahmen verzichten sollen.
Für den Steinbruch wollen wir sofort Arbeiter einstellen und außerdem Pferdezüchter.
Wir wollen das ausgefallene Einweihungsfest nachholen. Dafür müssen wir neue Einladungen verschicken. Bei Zorgach von Ochgard haben wir uns immer noch nicht persönlich vorgestellt.
Wir lassen bekannt geben, dass wir nach Mogrest zurückgekehrt sind.
Re Tsie berichtet, dass der Wasserspiegel in dem unterirdischen Gang gesunken ist. Das müssen wir uns selbst genauer ansehen.

25. und 26. August

Nachdem wir uns einen ganzen Tag lang ausgiebig erholt haben, steigen wir in den Keller hinab. Norucalem öffnet die verborgene Tür, und Barry holt den Bannstab hervor, den er zum Schließen des Höllentors bekommen hat.
Wir betreten den feuchten Gang nach Süden. Vor uns ertönt ein Rumpeln, aber weder Barry noch Norucalem können etwas sehen. Wir gehen bis zu dem Wurmloch, welches zu den wilden Bereichen führt. Dort stellen wir fest, dass in der Westwand ein neuer Stollen geschaffen worden ist.
Um unliebsamen Überraschungen zuvor zu kommen, legt Norucalem einen Alarmzauber auf den älteren Stollen. Dann nehmen wir vorsichtig die Erkundung des neuen Ganges auf. Schon nach wenigen Schritten stoßen wir auf einen Haufen stinkenden Steinmuses. Der Gang windet sich abwärts und etwas nach Süden. Plötzlich erschallt voraus eine Fanfare, dann weht uns ein abscheulicher Gestank entgegen.
Sberk wird dermaßen übel, dass wir erst einmal wieder umkehren müssen.

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