Rollenspielchronik: 74. Kapitel, 85. Spieltag

Isilwurz Ende

Isilwurz Ende

2. Oktober, Fortsetzung

Draußen gießt es wie aus Eimern. Barry verbrennt die Spieße und verschließt den Höhleneingang durch Steinverformung, indem er aus dem umgebenden Fels eine nicht sehr dicke Steinwand formt, die er wie gewohnt unten rechts mit einem B signiert.
Wir erholen uns nachts in einer Sicheren Hütte.

3. Oktober

Norucalem zaubert sich eine Steinhaut. Dann wird er von Barry mit einem Heilspruch behandelt. Wir besprechen unser weiteres Vorgehen.
Zuerst lässt der Zauberer Isilwurz schweben. Dann verwandelt er sich in einen Falken und fliegt los zum Gasthof.
Barry und Sberk ziehen auf dem kürzesten Weg zur Straße den seelenlosen Korpus von Isilwurz hinter sich her, solange der Schwebezauber noch anhält. Dann müssen sie ihn weiter tragen. Plötzlich sehen sich die beiden drei Ogern gegenüber, die sofort angreifen. Barry zaubert einen Teppich des Verstrickens auf die Vegetation vor ihren Füßen. Sberk feuert mehrere Pfeile ab. Inzwischen beschwört der Priester eine neblige Trübung, so dass wir vor den Blicken der Oger verborgen werden, und Sberk kein Ziel mehr erkennen kann. Barry fordert ihn auf, ihm in einem Bogen um die Feinde zu folgen. Etwa nach zwanzig Minuten hören wir noch einmal ein lautes Gebrüll hinter uns, erreichen aber ohne Zwischenfall die Straße und biegen in Richtung Osmund ab.
Norucalem kommt am Gasthof an. Nachdem er sich beim Wirt als einer der drei Herren von Mogrest bekannt gemacht und diesen von seinem rechtmäßigen Anliegen überzeugt hat, bezahlt er für uns alle und macht sich mit den Pferden auf den Weg, um seine beiden Gefährten möglichst bald einzuholen.
Bei Einbruch der Dunkelheit schlagen Barry und Sberk etwas abseits des Weges ein Nachtlager auf. Er regnet noch immer ununterbrochen. Die Decken bieten nur unzulänglichen Schutz vor der Nässe.
Um Mitternacht erreicht Norucalem die beiden. Er zaubert eine Sichere Hütte für den Rest der feuchten Nacht. Der Dieb und der Priester hängen ihre Klamotten zum Trocknen auf.

4. Oktober

Morgens bringt der Zauberer den Korpus wieder zum Schweben. Dann wird er an ein Packpferd gebunden und zugedeckt.
Nachmittags kommen wir nach Osmund, wo wir gleich auf die westliche Seite der Osse übersetzen und ohne Pause weiterreiten. Der Fährmann hat den Korpus entdeckt und darin den Sohn des Grafen erkannt. Er verspricht aber diskret zu sein, nachdem er von Barry ein Goldstück bekommen hat. Abends machen wir es uns wieder neben dem Weg in einer Zauberhütte bequem.

5. Oktober

Als Barry morgens die Schale des Sehens benutzt, sieht er das Langschiff von Hargut Aniger in Ochlond einlaufen.
Wir setzen unseren Weg fort, obwohl wir eigentlich einen Tag Rast einlegen müssten, und begegnen einem Ausrufer aus der Hauptstadt, der von der Absetzung und dem Ende Melrunes kündet und die vorläufige Statthalterschaft durch Iomähnes bekannt macht.
Lange nach Einbruch der Dunkelheit erreichen wir endlich Ochlond. Wir treffen Hargut im Gasthof an und begrüßen einander erfreut. Dann erzählen wir ihm ein wenig von unseren Erlebnissen.

6. Oktober

Abgesehen von einer Besprechung mit Haddenoch, dem Amtmann von Ochlond, rasten wir den ganzen Tag. Wir lassen eine Brieftaube mit einer Botschaft für den Grafen nach Ochgard fliegen.

7. Oktober

In der Antwort schreibt Hofmeister Hesporant uns, dass wir Isilwurz in Ochlond lassen sollen. Er wird hierher kommen und sich um alles Nötige kümmern.
Als er ankommt, werden wir für unsere Mühen trotz des traurigen Ergebnisses zu Ehrenmitgliedern der Schloßgarde von Ochgard ernannt. Dazu erhalten wir als Insignien eine Seidenrobe, einen Armschild und Armschützer mit dem Wappen des Grafen.

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