Rollenspielchronik: 79. Kapitel, 90. Spieltag

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13. und 14. November

Graf Hargut bekommt in Mogrest eine Kettenrüstung, die er als Ersatz tragen kann, bis sein Plattenpanzer wieder instand gesetzt worden ist.
Wir wollen sofort nach Keond zu Iomähnes aufbrechen. Kralk und Legab sollen uns begleiten, um später die überzähligen Pferde wieder zurück nach Mogrest zu bringen. Für den Plattenpanzer von Hargut brauchen wir ein zusätzliches Packpferd. Der Graf fühlt sich in der einfachen Kettenrüstung auch nicht richtig wohl.

15. November

Gegen Mittag nähern wir uns der Hauptstadt. Die Torwachen salutieren und treten zur Seite, als sie in uns königliche Gesandte erkennen. Der Hauptmann bietet uns seine Hilfe an. Er meint, dass wir Iomähnes wohl im Sonnentempel antreffen werden.
Hargut will zuerst seinen Plattenpanzer zur Reparatur bringen. Kralk begleitet ihn zu Hanniss, dem Waffenschmied. Legab soll die Pferde zum Gasthof bringen und unser Quartier bestellen.
Wir kommen beim Sonnentempel an. Während wir noch vor dem Eingang stehen, werden wir von der Tempelwache gebeten, gleich zu Iomähnes zu kommen. Während wir auf Hargut warten, berichten wir von unseren Erlebnissen mit dem Grafen von Ochgard.
Iomähnes ist etwas ungehalten, weil wir durch unsere Fahrt nur einen Aufschub für das Piratenproblem erreicht haben. Immerhin erkennt er an, dass wir die Hydra erlegt haben.
Hargut kommt dazu. Seine Rüstung ist erst am Abend des kommenden Tages fertig.
Iomähnes berichtet uns vom Ende des unrechtmäßigen Königs. Als der Bann gegen Seth gesprochen worden ist, hat die Macht des Dämons seine Anhänger verlassen, und diese sind augenblicklich gestorben: Melrune, sein Zauberer und alle anderen.
Danach hat Iomähnes sofort einen Boten zur Hookbarg geschickt. Vladnug hat ihm geantwortet, dass er die Nachricht an seinen Bruder weitergeben wird.
Die Lage in der Westmark hat sich inzwischen beruhigt. Die hyrkanischen Truppen haben sich zurückgezogen. Anhand von in Hook gefundenen Aufzeichnungen ist herausgekommen, dass Melrune den Hyrkanien Sklaven gegen militärische Unterstützung versprochen gehabt hat.
Iomähnes ist beunruhigt, dass er nicht herausfinden kann, was in Fupol vor sich geht. Dort ist mit den Mitteln, die den Priestern zur Verfügung stehen, nur ein schwarzer Fleck zu erkennen.
Wir wollen zuerst dem Hilferuf unserer orkischen Freunde in Hörn folgen.
Sberk, Barry und Hargut gehen zum Gasthof. Norucalem will seinen alten Meister Gudwich aufsuchen. Der Elf muss sich wieder mit der Eingangstür des Zauberturms auseinandersetzen. Er bittet freundlich um Einlaß. Der magische Mund der Tür begrüßt den alten Bekannten etwas spöttisch als "hochwohlgeborenen Herrn" und lässt ihn dann eintreten. Hinter dem Elfen fällt die Tür so schnell ins Schloss, dass sein Umhang eingeklemmt ist. Norucalem sieht sich gezwungen, seinen Umhang abzulegen. Den Rucksack lässt er auch gleich dort stehen.
Gudwich begrüßt seinen Schüler erfreut. Tee und Tabak hat er schon vorbereitet. Der Elf muss ihm wieder beim Pfeife rauchen Gesellschaft leisten. Norucalem erzählt, was er seit dem letzten Besuch erlebt hat. Er fragt besonders nach dem Zauberer in den Freien Landen bei Hörn. Auf dem Spitzboden seines Turms hat der Alte einen Sack der Schnelligkeit gefunden, den er seinem Schüler gibt: Man muss darüber gehen oder reiten und ihn hinterher wieder einsammeln. Außerdem gibt Gudwich ihm eine Schriftrolle mit der Bedienungsanleitung für die Kristallkugel im Elfenturm bei Hook. Gudwich bringt seinem Schüler, dessen Erfahrung gewachsen ist, auch noch einige Zaubersprüche bei.
Nachdem Norucalem sich verabschiedet hat, nimmt er beim Hinausgehen seinen Umhang wieder an sich. Zurück an der frischen Luft wünschen er und die Tür sich noch gegenseitig einen schönen Tag.
Im Gasthof haben Barry und Sberk damit zu tun, dem Wirt Osbard von allen Erlebnissen zu erzählen, damit er seine Chronik unserer Abenteuer weiter schreiben kann.

16. November

Wir ruhen uns aus. Abends holen wir Harguts reparierte Rüstung ab. Wir beschließen, dass uns Kralk und Legab auf der weiteren Reise begleiten sollen. Hargut will seinen Plattenpanzer auf dem Packpferd lassen, bis er ihn wirklich braucht. Bei einem Pferdehändler kaufen wir ein paar gute Pferde, die wir mit einem Gruß an Re Tsie nach Mogrest schicken lassen. Der Händler will sich auch nach einem Stallmeister für unsere Burg umhören.

17. bis 21. November

Nachdem wir los geritten sind, probieren wir außerhalb der Stadt den Sack der Schnelligkeit aus. Er sieht aus wie ein gewöhnlicher Kartoffelsack und riecht auch so. Wir reiten in ein Reihe nacheinander darüber hinweg. Abends stellen wir fest, dass wir sehr weit gekommen sind. Wir übernachten bei freundlichen Bauern.
Am nächsten Tag machen wir es genauso. Leider stellen wir erst nach einer ganzen Weile fest, dass wir Kralk unterwegs verloren haben. Wir reiten zurück und schaffen so nur noch die übliche Strecke.
Am dritten Tag klappt es wieder besser. Wir passieren Falund, wo wir von der Straße ostwärts nach Targon abbiegen. Die Nacht verbringen wir in einer Sicheren Hütte.
Nach vier Tagen erreichen wir Targon am Trugsee.

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