Rollenspielchronik: 100. Kapitel, 111. Spieltag

Das Burgfest

Das Burgfest

7. März, Fortsetzung bis 14. März

Wir erzählen Re Tsie von den Ameisen. Er erkundigt sich nach Einzelheiten und ist mit dem Abkommen einverstanden. Allerdings meint er, dass mit den wilden Gängen etwas geschehen muss. Am Besten, sie werden alle bis auf einen Gang zu den Ameisen zugeschüttet.
Wir überlegen, ob es sinnvoll ist, Kurierstationen und Patrouillen an der Straße von der Osfurt bis zur Hauptstadt einzurichten mit einer zentralen Kaserne in Mogrest. Der Elf würde gern eine Schule einführen. Barry und Re Tsie scheint diese Idee jedoch gar zu revolutionär zu sein.
Mit dem Bau eines Burggrabens soll bald begonnen und die Arbeiten am äußeren Palisadenwall fortgesetzt werden. Die Pferdezucht wollen wir selbst nicht weiterführen, sondern uns auf einen guten nachbarschaftlichen Handel mit Laremi verlassen und die Leute dort unterstützen. Den Granit aus unserem Steinbruch wollen wir vornehmlich für die Burg selbst verwenden. Beim neuen Gasthaus an der Straße soll ein Wachturm gebaut werden.
Durch die Nähe der Hauptstadt sollte es leicht sein, dort unsere Waren auf dem Markt abzusetzen. Der landwirtschaftliche Ertrag wird wohl noch weiter wachsen. Damit wir auch in Zukunft genug Holz und Wild haben, wollen wir uns nach einem Druiden oder Waldläufer für unsere Waldgebiete umsehen.
Ob Iomähnes und Unziël zum Burgfest kommen werden, ist ungewiss. Von Zorkan fehlt noch immer jede Spur. Die Halbschwester Unziëls, Helle von Loburg hat bei der Krönungsfeier ebenso wie die beiden Zwergenfürsten zugesagt. Sembolosu und der alte Abt Grasnoyas werden bestimmt da sein, ebenso unser Chronist, der Wirt Osbard vom Goldenen Drachen. Okrukalem hat abgesagt und mit Grisbertil brauchen wir nicht zu rechnen. Der Graf von Ochgard hat noch nicht geantwortet.
Wir schicken zwei unserer treuen Söldner mit Pferden zur Kräuterfrau Zumbawaba, mit dem Auftrag, sie zum Fest einzuladen und gleich mitzubringen, notfalls mit einer Sänfte.
Am Abend vor dem Fest taucht unerwartet Gudwich auf. Er strahlt über das ganze Gesicht und es scheint ihm nichts auszumachen, dass er völlig durchnäßt ist. Stolz erklärt er, wie er seinen Schüler zuerst lokalisiert hat und sich dann erfolgreich an einen Ort in der Luft oberhalb des Teiches auf dem Felsen hinter der Burg teleportiert hat. Mit der Nixe hat er angeblich ein nettes Schwätzchen gehabt, dann ist er durch den Geheimgang ins Innere der Burg herabgestiegen.
Auch Haary der Hyrkanische Händler erscheint. Er hat irgendwo von unserem Fest gehört.

15. März

Heute findet das Burgfest statt. Barry sorgt für ein Heldenmahl und eine Wohltätige Tafel, von der Kranke gespeist werden sollen, damit ihre Leiden geheilt werden. Jemand taucht aus der Menge auf und verschwindet sofort wieder. Er gibt Norucalem ein Schreiben von Niemand. Wenn wir den üblichen Zehnten an die Diebesgilde zahlen, dann garantiert diese für unsere Sicherheit.
Wie erwartet gewinnt Sberk das Bogenschießen. Er tritt den ersten Preis, einen magischen Pfeil, an den Zweitbesten ab. Es gelingt uns, diesen Schützen sofort anzuwerben.
Grasnoyas bittet um eine Audienz. Er meint, dass irgendetwas bei ihm in Fupol nicht stimmt und bittet uns nachdrücklich um Hilfe.

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