Rollenspielchronik: 106. Kapitel, 117. Spieltag

Zeitverschiebung

Zeitverschiebung

16. und 17. April

Vormittags beschließen wir zu rasten. Norucalem zaubert erst eine Sichere Hütte. Dann sorgt er wieder dafür, dass wir eine Weile durch Zauber nicht so leicht auffindbar sind. Als Barry abends mit seiner Schale des Sehens nach Tsorig blickt, scheinen die Krähen dort noch nicht angekommen zu sein, denn alles geht seinen gewohnten Gang. Sembolosu spielt Karten mit Iomähnes. Die Piratenflotte ist nur schwer zu lokalisieren. Mit Mühe macht Barry das Schiff aus, welches vorher das Schlußlicht der Flotte gebildet hat. Die anderen Schiffe sind nicht zu sehen. Nasgund ist mit Emomo und unseren Pferden noch auf dem Weg nach Tsorig. Sie gehen beide zu Fuß, weil Alte und Gebrechliche von den Pferden getragen werden müssen.
Während Barry über der Schale in Trance versunken ist, schaut Norucalem aus dem Fenster. Ein Skelett greift nach dem Gitter, ein anderes sieht er näherkommen. Der Elf tritt etwas zurück. Dann erschafft er ein Gepfeffertes Zauberauge, welches er nach draußen schickt. Dort kann er vier Skelette ausmachen. Als er das Zauberauge durch den Kamin auf das Dach schickt, sind es fünf Skelette, die er sehen kann, bevor der Erkenntniszauber nachlässt.
Sobald Barry wieder bei vollem Bewusstsein ist, weist Norucalem ihn auf die zahlreichen, sich nähernden Untoten hin und erklärt die Lage. Barry spricht Pflanzenverstrickung auf ein begrenztes Gebiet fünfzig Meter weiter in Richtung zur Straße. Dann vertreibt und zerstört der Priester die bösen Geister, die von den Skeletten Besitz ergriffen haben. Norucalem hat inzwischen sechs heruntergekommene Gardisten erspäht, welche sich im von Barry beeinflussten Gebiet verheddert haben. Als der Priester ihnen probehalber einen Bann gegen Untote zuruft, fallen sie alle um. Wir verlassen die Hütte, und müssen leider feststellen, dass es die toten Gardisten vom Orkwerk sind, die als Zombies umhergewandert sind. Barry segnet die Geister der Gestorbenen. Wir gehen noch etwa zwei Kilometer weiter weg von der Straße. Dort erschafft der elfische Zauberer zuerst eine Sichere Hütte, verlängert deren Dauer und zaubert Unauffindbarkeit auf uns beide. Wir können eine Zeit lang in Ruhe rasten. Skelette, die irgendwann auftauchen, ignorieren wir vorerst. Etwa um drei Uhr nachts löst sich die Hütte auf.

18. April

Wir brechen auf. Nach sechs Stunden Windwandeln erreichen wir den Ort Semon. Es scheint, als hätten ihn alle Bewohner fluchtartig verlassen. Wir bleiben dort etwa eine Stunde lang. Auch das Getier ist verschwunden. Barry findet keinen Vogel, den er als Boten benutzen kann. In seiner Schale sieht er, dass jetzt in Tsorig Großalarm ausgelöst worden ist. Barry lässt uns wieder unsere luftige Gestalt annehmen. Parallel zur Straße windwandeln wir weiter, bis wir ein Waldstück erreichen. Unterwegs sehen wir verlassene Höfe und immer wieder aufgebrochene Gräber. Hinter dem Waldstück halten wir an, um ein Nachtlager aufzuschlagen. Barry spricht einen Bann, damit wir beide für Untote unauffindbar sind. Die Nacht verläuft ruhig.

Nächstes Kapitel