Rollenspielchronik: 119. Kapitel, 130. Spieltag

In der Westmark

In der Westmark

25. bis 29. August

Ein Bote aus Westfold erreicht Barbigunde mit genaueren Angaben über einen Riesenüberfall in der Nähe von Wesbarg. In dem Dorf Nothan hat es keine Überlebenden gegeben. Barbigunde schickt ihren Boten mit Informationen über die diplomatischen Bemühungen wegen der Elfen und den Überfall weiter zur Hauptstadt, um König Unziël zu informieren. Wir besorgen uns Pferde des königlichen Botendienstes, um schnell voran zu kommen und brechen sofort auf.
Heilbart berichtet uns, dass der letzte große Riesenüberfall schon einige hundert Jahre zurück liegt. Dabei sind die Halblinge von einem außergewöhnlichen Riesen mit dem Namen Orkan unterstützt worden. Seitdem hat es keine Überfälle mehr gegeben.

30. August bis 5. September

Wir rasten einen Tag in Longmund. Der Bürgermeister bestätigt den Überfall auf das Dorf Nothan. Riesen sind bisher nicht gesehen worden.
Dann reiten wir weiter durch die hügeligen Wiesen der Westmark in Richtung Westfold und kommen auf der Straße noch gut voran, aber der Weg wird langsam schlechter.
Wir erreichen Westfold. Auf einem Hügel gelegen ist die Halle des Statthalters weithin sichtbar. Darum herum erstrecken sich die unzähligen kleinen und großen Gebäude der Siedlung. Wir bestaunen die prächtigen Pferde der berühmten Kavallerie der Westmark, die Barbigunde und uns gebührend in Empfang nimmt.
Es hat inzwischen keine neuen Überfälle gegeben. Wie unsere Pflicht es verlangt, begeben wir uns mit Barbigunde in eine kühle, dunkle Gruft unter der Halle, wo Barzobal traditionsgemäß ein Jahr lang aufgebahrt ist, und erweisen ihm die letzte Ehre.
Wir sehen uns in der Familienbibliothek um und tragen unser Wissen über Riesen zusammen. Die Chronik der Westmark bestätigt die Angaben des Thains der Halblinge. Es wird von Zeiten berichtet, in denen es häufig Überfälle gegeben hat, besonders im Winter. Meistens sind es Banden von Hügelriesen gewesen, die manchmal von stärkeren und schlaueren Feuerriesen angeführt worden sind. Die Erforschung der Riesenberge, ist immer wieder an deren Unüberwindbarkeit gescheitert, und eine unerfüllte Aufgabe der Anführer des Volkes der Westmark geblieben. Auf einem der höchsten Gipfel soll eine Feste der Riesen stehen und jenseits der Berge das Gelobte Land liegen, wo Milch und Honig fließen.

6. bis 10. September

Wir ruhen uns etwas von der Reise aus und reiten am nächsten Tag weiter. Schließlich kommen wir nach Kladji, wo Barry seine Kindheit und Jugend verbracht hat. Barry besucht seinen alten Meister, der leider schon etwas tüddelig geworden zu sein scheint.
Es gibt immer noch keine Anzeichen für einen Seth-Kult. Wir reiten weiter.

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