Rollenspielchronik: 124. Kapitel, 135. Spieltag

Beeren und Bären

Beeren und Bären

27. September, Fortsetzung

Norucalem sucht die Felswände ab, aber er kann außer den normalen Erosionsspuren des Wassers nichts Auffälliges entdecken. Es gibt auch nicht besonders viele umgestürzte Bäume in dem Tal. Von aufwärts des kleinen Flüsschens hören wir Raubtiergebrüll. Wir machen uns auf den Weg in diese Richtung, immer am Fuß der Felswand entlang. Barry erschafft aus einigen Beeren von Norucalem Gute Beeren, von denen eine einzige für eine ganze Mahlzeit reicht oder sogar heilen kann, wenn man schon satt ist.
Abends schickt Norucalem seinen Raben wieder auf Beerensuche. Haltbare hebt er auf, die anderen bekommt Krawatz als Futter.

28. September

Damit wir nicht noch mehr von unseren eisernen Vorräten verbrauchen müssen, gehen wir selbst auf Beerensuche und lassen uns dabei von Krawatz führen. Norucalem lobt den Raben jedes Mal und gibt ihm etwas Leckeres, wenn wir einen Busch mit Beeren finden. Nach einer Stunde finden wir endlich die guten haltbaren Beeren und pflücken alles ab. Es sind hundert Beeren.
Wir gehen weiter. Krawatz hat den Auftrag, für sich selbst Futter zu suchen und zu melden, wenn er Obst, Nüsse oder haltbare Beeren findet.
Gegen Mittag macht Krawatz uns auf einige Obstbäume aufmerksam. Sie wachsen an der Felswand auf unserer Seite des Tals auf einem Vorsprung vor einem Höhleneingang. Wir machen uns an den Aufstieg. Als wir fast oben sind, hören wir Bärengebrüll im Tal. Wir klettern weiter. Unten tauchen zwei Bären auf. Sie stürmen den Hang hinauf, an uns vorbei und erreichen vor uns die Höhle.
Während wir noch zögern, tritt ein Mann aus der Höhle heraus. Er stellt sich als Ikos vor, bittet uns, näher zu kommen und lädt uns ein, seine Gäste zu sein. Ikos ist überzeugt davon, dass es neben dem allseits bekannten Iversum als Gegenstück eine Art Universum geben muss. Wir halten ihn für verrückt.
Ikos kann sich erinnern, dass vor einigen Wochen Riesen durch die Klüfte gegangen sind. Er warnt uns, dass es sehr gefährlich ist, durch die Klüfte zu reisen, und dass dahinter noch viel größere Gefahren warten. Wir nehmen Abschied und brechen sofort wieder auf.
Gegen Abend erreichen wir das Ende des Tals und den östlichen Eingang in die Klüfte, die das Wasser in die Felswand geschnitten hat. Norucalem zaubert eine Sichere Hütte. Krawatz hat eine Nuss gefunden, die noch nicht reif ist. Wir essen von Barrys Guten Beeren.

29. September

Wir nehmen uns wieder Zeit für die Nahrungssuche. Es gibt Kaninchen, Fisch und Beeren. Nachdem Zorkan die Windrichtung geprüft hat, braten wir den Fisch, so dass es auch für morgen reicht. Wir brechen das Lager ab und gehen los.
Die Klüfte haben senkrecht aufsteigende, manchmal überhängende Felswände, an denen man verschiedenfarbige Gesteinschichten erkennen kann. Viele kleine Höhlen sind überall oben in den Wänden zu sehen. Es scheint recht viele Riesenfledermäuse zu geben. Wegen der Windungen der Klüfte können wir nicht weit voraus schauen.
Nachmittags trifft uns erst ein Blitzschlag und dann ein zweiter. Zwei schuppige Ungeheuer lauern oben in der Wand. Barry und Norucalem wenden Sprüche an, aber ohne Effekt. Norucalem warnt Barry und Zorkan. Wir treten zurück. Dann geht der Elf wieder vor, schleudert einen Feuerball, der beide Ungeheuer trifft, und zieht sich schnell wieder zurück. Es gibt zwei weitere Blitze, die uns nicht erreichen. Barry spricht ein Wunden Heilen auf den schwer angeschlagenen Norucalem. Dann bereiten wir den heran kriechenden Viechern ein schnelles Ende.

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